Sonntag, 24. Februar 2008

The Cure in Vienna!

Ausverkauft wars, da hatten wir ja mächtig Glück, dass wir die Karten bereits im Herbst geholt hatten. Denn es war unbeschreiblich, nämlich unbeschreiblich gut. Der ORF schreibt sogar vom „heimlichen Konzerthighlight des Jahres 2008“. Robert Smith erschien mit seiner toupierten Mähne, er wirkte zwar anfangs irgendwie aufgeschwemmt, das verlor sich aber im Laufe des Konzerts.



Drei Stunden Musik vom Feinsten, drei Stunden Gesamtwerk einer Band, so lange, so gut. Und fast alles war dabei: "Boys Don't Cry", "Lullaby", "Love Song", "A Forest", "Three Imaginary Boys", "Killing an Arab", "Letters for Elise", "Pictures of you" und wie sie alle heißen.

Was ich schön fand, war dass ich einmal auf einem Konzert war, wo ich nicht aufgefallen bin, also, auf dem ich nicht unbedingt die Älteste war ^^ und was ich komisch fand, dass über die Hälfte des Publikums ungarisch sprach (so was war mir im November schon bei The Cat Empire aufgefallen).

Die irrsten Typen waren unterwegs, geschminkte Männer, Leute in Gothic- und Punk-Outfit, der Geruch von Gras lag in der Luft, das Bier floss in Strömen und wurde in Bechern, die an Uringläser erinnerten, ausgeschenkt. So manch einer war schon vor dem Konzert so hin und weg, dass die Security und das Putzpersonal kräftig zu tun hatten. Die Leute waren begeistert und entfesselt, bis auf einige wenige: „hmm, gut sinds schon, aber anstrengend, daheim hör ich ma die ja nie so lange an“ ....

Musik der Stunde: Friday I´m In Love (nicht gespielt ...)

Freitag, 22. Februar 2008

Und sie singen doch!

London im 19. Jahrhundert, Johnny Depp ist ein Barbier, der einem grausamen Richter zum Opfer fällt, indem er von diesem in die Verbannung geschickt wird. Grund dafür: der Richter schielt nach Lucy, der Frau des Haarkünstlers. Die bekam er dann auch, ich frage mich aber noch immer, ob ich die eine Szene richtig gedeutet habe und Lucy auf einem Fest vergewaltigt wurde oder nicht oder ob mir meine Phantasie einen Streich gespielt hat. Anscheinend hat sie sich nachher entweder vergiften wollen, oder sie haben sie ins Irrenhaus gesteckt, das war irgendwie für mich unklar.

Nach 15 Jahren kehrt Sweeney Todd (also Johnny Depp) an den Ort seiner persönlichen Tragödie zurück, aber er ist total verändert und schwört Rache. Er zieht wieder in seine alte Wohnung oberhalb eines Pie-Shops und eröffnet seinen Salon wieder. Dort schnitt er seinen Kunden mit einem Rasiermesser die Kehle durch und die Leichen wurden als Pie’s von Mrs. Lovett verarbeitet.

Tim Burton hat das geniale Musical von Stephen Sondheim treffend gut verarbeitet, der Film ist düster und schwarz und lässt die Phantasie arbeiten, ein echtes Horrormärchen. Angeblich singen die Darsteller selber, Johnny Depp hat eine äußerst aufregende Stimme und wie sie alle zusammen das schaffen, zu singen und derart gute schauspielerische Leistungen zu erbringen: Hut ab.

Resümee: Bleiche Gesichter, düsterer Background, teilweise wahnwitzige Kamerashots. Wer das Parfum liebte, wird diesen Film auch mögen. Was an mir vorher spurlos vorübergegangen war: es ist ein Musicalfilm ... also mit Gesang. ^^ Allemal ein Film, der alle Oscars in allen Kategorien verdient hätte und dabei eh keinen einzigen davon brauchen würde. ;)

Musik der Stunde: "Johanna" aus Sweeney Todd

Donnerstag, 21. Februar 2008

Life is Life ...

... lala la la la!

Beim Anhören einer netten Werbung auf Ö3 mit dem alten Song fällt mir ein, dass ich noch was bloggen muss. Hatte gestern schon wieder so ein Erlebnis der 47. Art.

Ich hab mich vor ca. 4 Wochen in einem Griechenforum registriert, keine Ahnung wie ich da überhaupt hinkam, achja ein griechischer Freund gab mir den Link. Zeitweise kann ich mich da vor lauter Zuschriften gar nicht retten, es stellt sich jedoch die Frage, was wollen die Leute eigentlich von mir? Kontakt per Forum, nette Schreiberei per MSN oder vielleicht wirklich nur schnellen Sex? Oh mein Gott! Na, ein paar Geschichten sollt ich davon erzählen. ^^

Der erste war mal ein Mann aus Ghana. Na nicht dass ich was dagegen habe, einen dunkelhäutigen Mann kennen zu lernen. Aber im Griechenforum?

Der zweite lud mich sofort auf sein "geheimes" Foto ein, danke das wars. Quasimodo per excellance .....

Der dritte war ein Schwarzafrikaner.

Nummer vier, ein griechischer Sportlehrer, der zur Zeit in Köln lebt, fragte nach einer (!) Stunde an, ob ich ihm eh nur Wahrheiten schreibe, weil er so oft enttäuscht wurde und wie es denn mit dem Arbeitsmarkt hier in meiner Gegend aussehe. Sein Vertrag laufe demnächst aus und er will sich neu orientieren. Wie bitte? Am Ende vielleicht mit mir? Gehts noch?

Und der fünfte, na der war auch von der schnellen Truppe. Wollte nach 5 Minuten meine Telefonnummer und um ihn von dieser abzulenken, verlagerte ich das Gespräch in den MSN und harrte der Dinge. Ja, neugierig war ich schon :) Na bitte, er hat ein griechisches Lokal in der Nähe von München, aber meine Telefonnummer wollte er noch immer. Ich schützte Müdigkeit vor und stieg aus, seitdem hab ich nichts mehr von ihm gehört. Naja, ich hab ihn aber auch blockiert *lol* - - - Gestern hat sich eine Griechin per Mail bei mir gemeldet und mich gefragt, ob ich was mit dem hätte, weil er hat sie und ihre beste Freundin gegeneinander ausgespielt. Ihnen beiden die große Liebe vorgetäuscht und ihnen den Himmel auf Erden versprochen. Komische Sache, die waren sich alle drei noch nie im Leben begegnet. Bitte wie naiv kann man sein? Na, sie war halt nur so nett und wollte mich vor ihm warnen. Haha!
(Und wer sich jetzt fragt, woher sie meine Mailadresse hatte, dem sei erzählt, dass er sein Foto weiterverschickt und irgendwie im Mail alle möglichen Mailadressen drin lässt - sowas Blödes!)

Muss ich noch erwähnen, dass sich soeben wieder ein Schwarzer bei mir gemeldet hat? Ich gebs auf, ich wollte ja eigentlich einen netten Griechen oder eine Griechin kennen lernen, um ein bissl Griechisch zu lernen ...

Musik der Stunde: Billy Talent in allen Variationen :))

Dienstag, 19. Februar 2008

Jesper Tyden ist ein Wiener Polizist. Punkt.

Erlebnisse in Wien nach einem mehr oder weniger harten Tag im Büro. Der Tag endete in einem Wiener Wachzimmer, wieso schreib ich gleich nachher. Aber vorher schreibe ich noch schnell, dass ich dort den Jesper gesehen habe. Und ich verschweige absichtlich, WELCHES Wachzimmer es war. Wir wollen doch keine Massenhysterie auslösen. *rofl* Es war halt nur so, dass dort die Tür aufging und ER hereinkam, die Ähnlichkeit war verblüffend, ich muss ihn so angestarrt haben, dass er übrigens zurückstarrte ^^

So. Also was war geschehen? Ich hab den Tag im Büro in Wien verbracht und als ich um ca 17.35h die Türe verschloss, um in den Feierabend zu gleiten, fing es hinter der Nachbarstüre zu rumoren an. Die beiden Hunde, die eh immer den ganzen Tag bellen, wurden noch lauter und kläfften wie irre. Ich beeilte mich, an der Tür vorbeizukommen, plötzlich riss der Typ hinter der Wohnungstüre dieselbige auf und schrie "Du Schlampen, wennst mir noch einmal einen Zettel auf meine Tür pickst, dann bring ich dich um und die Hunde hetz ich dir auch rauf!" - untermalt von immer irrer werdendem Gebelle der beiden Tölen, von denen ich weder weiß wie groß sie sind, noch hab ich deren Rasse je erahnt.

Der Wahnsinnige meinte doch echt mich, dabei hatte ich niemals was an seine Tür geklebt, mein Chef hatte ihm mal einen Zettel hingetan, auf dem er ihn bat, die zahlreichen Tüten mit Abfall vor der Tür zu beseitigen.

Jedenfalls knallte die Tür anschließend zu und - mutig oder wahnsinnig, wie ich bin - hab ich angeläutet, um dem Menschen zu sagen, dass ich noch nie im Leben ... und überhaupt ... jaja, ehschowissen. Na mehr hab ich nicht gebraucht. Die Hunde fielen in ein wahnsinniges Kläff-Inferno, der Typ schrie "Schleich di, sonst drah i di haam" mit nochmaliger Hundaufhetzungsdrohung. Dann wurde er immer lauter, weil immer näher an der Türe, ich suchte das Weite, weil ich irgendwie die Befürchtung hatte, er würde das mit den Hunden Ernst meinen. Im Laufschritt (super mit einer Bänderzerrung am Fuß) erreichte ich den Lift, mußte auf denselben urlang warten (das kam mir doch sicher nur so vor) und stieg endlich mit Herzrasen und demselbigen in der Hose ein. Schlecht war mir auch noch.

Und dann bin ich aufs Wachzimmer und hab dort eine Anzeige wegen gefährlicher Drohung gemacht. Das wars. Achja, dort begegnete mir dann wundersamerweise der "Jesper" ^^

Muss ich betonen, dass ich den Hysteriker eigentlich gar nicht gesehen habe? Die Polizisten "kannten" den übrigens schon, die waren schon mal da und wollten ihm wegen Lärmbelästigung an den Kragen, er hat aber die Tür nicht geöffnet und der Belästigte hatte damals leider keine Anzeige gemacht. Und gemeldet ist der Typ in der Wohnung übrigens auch nicht. Ein so genanntes Uboot also, wahrscheinlich Alkoholiker oder Drogenbaron.

Song der Stunde: You Want To Make A Memory... / Bon Jovi

Freitag, 15. Februar 2008

April im Februar

Morgendliches Schneechaos, fotografiert, weils mir sonst meine Tochter nicht geglaubt hätte. Anschließend mittagliche Strahlesonne gefolgt von weißen und grauen Wolken und neuerlichem Schneefall. Den brauchte ich nicht mehr fotografieren, da war sie schon wach *ggg*

Sonntag, 10. Februar 2008

Verdammt, leben wir noch????

Mit welchen Erwartungen geht man eigentlich in einen Film, der „Falco - Verdammt, wir leben noch“ heißt? Gute Frage. Ich habe mich zweifelsohne auf Konfrontationen mit seiner Musik gefreut, war auf Details aus seinem Leben gespannt und vor allem auf die Darstellung seiner Weggefährten, die teilweise auch die meinen waren. Ich bin davon überzeugt, dass vieles erfunden/geraten/fiktiv ist, was da so gezeigt wird, schließlich ist es ein Film über Falco und nicht seine Biografie oder Lebensgeschichte. Auf was ich am meisten gespannt war, war Manuel Rubey, den ich mir so gar nicht als Falco vorstellen konnte. Aber er spielt ihn nicht nur perfekt, er ist einfach Falco. In seinen Bewegungen, seiner Stimme, er hat was drauf, bringt ihn derart gut rüber, dass ich stellenweise glaubte, den echten vor mir zu haben. Mir ist vorher nie aufgefallen, wie ähnlich sich die beiden sehen. Und die Stimme – egal ob beim Sprechen oder beim Singen – unfassbar authentisch.
Die Songs waren alle neu eingespielt und von Manuel Rubey gesungen, zuerst hab ich mich noch darüber gewundert, aber es war einfach nur toll. Lustiges Detail am Rande: die gesamte Mondscheiner-Band als Falco´s Band! Besonders hervorzuheben die Kameraführung. Am Beginn dachte ich noch, dass da ein Wahnsinniger am Werk gewesen sein muss, die Anfangsszenen mit Grace Jones waren nicht schwindelfrei zu betrachten. Aber dann wars echt perfekt. Die Figur Falco selbst kommt nicht besonders gut weg, dazu werden zu viele seiner Fehler und schlechten Seiten aufgezeigt. Seine Exzesse, seine Drogen- und Frauengeschichten, aber ich finde den Film schlichtweg gut. Ich glaube, er wird mal Teil einer sagenumwobenen Legende, Teil eines Denkmals sein. Also stellt sich wieder mal die Frage: Musste er sterben, um zu leben? Falco ist tot, es lebe Manuel Hrubey?



Unbedingt anschauen!

Sonntag, 3. Februar 2008

Emergenza 2.2.2008 @ Bach

Support für LAST MAN STANDING beim Emergenza im Bach


... und sie habens geschafft! (Kein Wunder bei DEN Fans ^^)
Song der Stunde: Song2 / Blur

Donnerstag, 24. Januar 2008

We will rock you

Das Queen-Musical in Wien. 


Ich werde jetzt mal meine Eindrücke in Worte fassen, aber ich weiß nicht, ob ich das so hinbekomme, wie ich das gerne möchte.
Der Anfang des Stücks war ordentlich zäh und schon fast lächerlich. Die Choreografie - sofern man das was da abgeht, so nennen kann - ein Wahnsinn. Es kam mir so vor, als hätte ich Anfänger im Jazzdance-Unterricht vor mir, sowas dilettantisches habe ich noch nie vorher gesehen. Und das wurde eigentlich im ganzen Stück nicht besser. Frappierend auch, dass deutsche Inszenierungen so ausgelegt sind, dass nur eine Person (oder vielleicht eventuell auch zwei) etwas singt und sich bewegt. Die anderen stehen bloß starr da und stieren ins Leere (kenne ich von Cats, Aida, Best of Musical und was weiß ich noch). Alles in allem ist es eine "sehr deutsche" Inszenierung, es wird furchtbar viel geredet und das so, wie wenn es gelten würde, den Max-Reinhard-Preis im Eilverfahren zu gewinnen. Also burgtheaterartig übertrieben, was meiner Meinung nach schon etwas nervt und vor allem relativ übertrieben wirkt.


Je länger das Stück dauert, umso besser wird es übrigens. Gut wirds ab der Szene, wo "Victoria Beckham" und "Ozzy Osbourne" auftreten. Erschreckend oftmalige Parallelen fand ich zu "Barbarella" (was war nun zuerst da - das Ei oder das Huhn?) und zu noch so ein paar Musicals. Die Killerqueen erinnerte mich zB an die Acid Queen aus "Tommy", andere meinten an die Black Queen aus "Barbarella". Ich vermeine, auch die schwarzen Wächter gesehen zu haben, dann war da eine Plattform, von der die Queen und der Khashoggi hochgehievt wurden wie damals Barbarella und Victor. Die Mädels in Strapsen waren da, der Laserkäfig, der Sternenhimmel. Es ist in der Tat eine interessante Frage, wer wen gerippt hat - WWRY Barbarella oder umgekehrt - je nachdem wie das Stück in London, Deutschland und der Schweiz angelegt war.




Einmal glaubte ich, einen Teil der Rebecca-Kulisse zu sehen, und die Szene in der sie da über Autos kraxeln, das erinnerte mich irgendwie an Elisabeth, wie die da auf dem kutschenartigen Dings .... die Bar am Schluss, war das nicht die aus Leading Men/Woman und "Broadway Can Bounce"?
Vom Text her sind einige "Bonmots für Ösis" eingebaut, anders kann ich das nicht nennen, das ist zeitweise echt peinlich. Nett die Harley mit dem Kennzeichen "W-Kurti-1" > naja, der Typ, der sie fährt, nennt sich schließlich auch Dr. Kurt Ostbahn.


Grober Fehler im Programmheft: es fehlt eine Inhaltsangabe (die gibts nur wunzigkurz) und ein Verzeichnis der Lieder (vielleicht brauch ich aber auch nur eine Brille) - das Programm kostet aber auch nur 8 (acht) Euro, was kann man da schon viel verlangen außer massenhaft Werbung?
Serkan Kaya und Jessica Kessler fand ich beide sehr gut, bei Serkan hatte ich anfangs aber das Gefühl, seine Stimme bricht weg, was sich aber dann gegeben hat. Achja, hier noch eine Parallele zu "Barbarella": Galileo stottert wie weiland Victor .... ^^

Trotz der am Ende stattgefundenen Beifallskundgebungen und Mittrampeleien stellt sich für mich im Endeffekt die Frage, wie man aus so toller Musik einen derartigen Schwachsinn fabrizieren kann.
Detail am Rande: wir hatten 6 Brötchen, 2 Cola, 2 Juice und 2 Glas Sekt für sagenhafte 32 (zweiunddreißig) Euro!
Wen wunderts bei soviel Verwirrung, dass die hinter mir fragte, warum der Name Galileo auf "geiler Leo" verändert wurde, denn schließlich kenne sie den Namen gar nicht *ha ha ha*
Noch eins: Es wurden übrigens gratis Ohrstöpsel verteilt, dabei fand ich das Musical gar nicht so laut, wie manche andere hier. Auch gabs gratis Knicklichter!


Und dass ich nicht so unbedingt ganz falsch liege, beweist dieser Link oder auch dieser

Musik der Stunde (trotzdem): These are the days of our lives / Queen (so genial!)

Donnerstag, 17. Januar 2008

Der Kurs ...

fand im Vorjahr statt und HIER sind ein paar Bilder davon ...

Musik der Stunde: "Old Nobody" / Blumfeld
Link zu MUSIK von BLUMFELD

Montag, 31. Dezember 2007

Auf ein Neues!

Ich wünsche allen da draußen einen wunderschönen Start ins Neue Jahr, auf dass es glücklich, gesund und erfolgreich werde!!!

Ah ja, dem letzten Jahr geb ich heute noch einen Spitz, aber einen ordentlichen, weil sowas brauch ich nicht mehr ......

;)

Freitag, 28. Dezember 2007

Reminiszenzen

Another day in paradise - ein Nachmittag in der SCS - und das nach den Weihnachtsfeiertagen! Wen man da so aller trifft, anscheinend ist die SCS ein Dorf =) ... von Bandkollegen bis zu Freunden, Schulfreunden u.dgl.m. ............ ^^

Anschließend die Keinohrhasen gesichtet. Nette Geschichte von einem Reporter, der auf der Suche nach Geschichten und Sensationen aus der Welt des Boulevards oft auch Selbstverzapftes unter die Leute und in die Zeitung bringt. Eben dieses Selbstverzapfte zerrt ihn vor eine Richterin, die ihm dann Sozialstunden in einem Kindergarten aufbrummt. Dort trifft er ein Mädchen wieder, das er schon als Kind vera***** hat. Nun folgt die Geschichte zur Selbstfindung und zur Liebe.

Unterhaltsamer Film, empfehlenswert, echt! Und vor allem mit guter Musik! Und wer noch neben Til Schweiger die Nora Tschirner und den Matthias Schweighöfer mag (so wie ich) der sollte den Film nicht versäumen! Es spielen auch viele süße Kinder mit, vor allem der herzige Kleine aus der (Deutschen) Bahn-Werbung und voll die Prominenz.

Nette Szene (die unlängst per Mail kam) mit einem Taxichauffeur und dem Ausspruch "man sieht sich immer zweimal", weil er eben urgemein war. Das zweite Treffen war äußert erheiternd .... na, seht es euch selbst an! :-))) (Bzw. mailt mir oder hinterlasst hier eine Nachricht, dann schicke ich das betreffende Mail *muhahaha*)

(Anscheinend wird das hier langsam zur Filmbesprechecke)

http://wwws.warnerbros.de/keinohrhasen/

Dienstag, 18. Dezember 2007

Warum ....

... "Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" war der Titel des Films, den ich gestern mit ein paar Kurskollegen gesehen habe. Kleine Kritik dazu gefällig? Ok.

Während dem Film haben wir (zumindest ein Teil unserer Reihe) laut vor uns hin gelacht, weil wir uns köstlichst amüsiert haben. Der Film ist recht lustig, geht aber etwas vom Thema ab und vor allem am Buch haarscharf vorbei. Und ist ein kleiiiiines bisschen auf Sex ausgerichtet :), was aber zu erwarten war und sehr amüsierte.


Was der Film aufzeigte: dass die Steinzeit lange vorbei ist, wir aber eigentlich nicht viel dazu gelernt haben, wenigestens nicht bei den Frauen und Männern, und nicht dabei, wie man (frau?) miteinander umgeht. Da gibts ein Mannsbild namens Jan, beruflich erfolgreich und Fußballfan und ein Weibsbild namens Katrin, attraktiv, Karrierefrau und romantisch veranlagt. Sie wären ein perfektes Paar, doch immer wieder verfallen sie in urzeitliche Rollenspiele.

Was mir klar wurde: Ein bisschen Steinzeit steckt noch in jedem von uns.

Ja, beim Buch gings vorbei, weil nur einige Phrasen behandelt wurden vom Thema Männer-Frauen, die aber wie gesagt deftig, heftig und sehr lustig. Ich werd ihn mir nochmals ansehen und hoffe, dass ich die vermissten Stellen dann doch finden werde, vielleicht hab ich sie nur "überlacht".

http://www.maennerundfrauen.film.de/ - da gibt es sogar ein Männer- und ein Frauenportal :)


Musik der Stunde: "1973" / James Blunt

Montag, 10. Dezember 2007

Emergenza 1st ... 9.12.2007

Bandcontest im "Bach" in Wien. Dritter Platz für KREUZREIM = nächste Runde = 12.4.2008 im "Replugged"!


Emergenza  (auf "Wien" klicken)
Kreuzreim

Musik der Stunde: "This song isn´t called Feel me" / Kreuzreim

Emergenza ... privateres ....

Samstag, 1. Dezember 2007

Adpfent! Adpfent!

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist´n Leut´ haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung.

Drei Wochen vorm Christkind stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere aber nicht, weil wir haben mordstolle Figuren drin.

Ich habe einmal Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkind ist ganz schwarz geworden und den Josef hat´s zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und das war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut das nicht gut aus.

Aber ich habe Gott sei Dank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkind wollte ich den Asterix nehmen, weil der als einziger so klein ist, dass er in den Futtertrog passt. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkind keinen Asterix nehmen, da ist ja das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.

Hinterm Christkind stehen 2 Ox´n, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier hab ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig.

Links neben dem Stall kommen gerade die Heiligen Drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen heruntergefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die Heiligen Könige einen Haufen Zeug fürs Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree, oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Zigarette in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Zigarette raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk fürs Christkind, aber damit er kann es vor dem Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel fehlt ein Fuß, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.

Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Es hat eine Pizza und drei Flaschen Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum schaut hinterm Baum ein Schwein als Ersatzwolf hervor. Mehr steht in unserer Krippe nicht. Aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen ein und dann erst ist unsere Krippe richtig schön.

Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein Lied vom Adpfent gelernt, das geht so:

"Adpfent, Adpfent, der Lehrer brennt.
Zuerst das Ärmchen, dann das Beinchen,
dann das ganze Lehrerschweinchen."

Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.

Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber eins ist gewiss: Der Adpfent kommt immer wieder!

^^