Mittwoch, 14. Januar 2015

Arbeitsmarkt

Immer mehr Menschen sind in der traurigen Situation, dass sie ihren Job verlieren. Dann beginnt die große Suche. Doch wie kann man suchen, was nicht vorhanden ist? Immer mehr Jobs werden ausgelagert, sogar Firmen lagern ihre Buchhaltungsagenden etwa nach Indien aus. Dass die Systeme nicht unbedingt miteinander kompatibel scheinen, stört keinen und eine Bilanz wird zB immer weniger aufschlußreich und "lesbar".

Große Shoppingzentren werden als Luxustempel ausgebaut (siehe SCS), die Mieten werden höher und man braucht sich nich wundern, dass die ansässigen Firmen nur mehr Personal aus der Slowakei Tschechien und Ungarn beschäftigen, weil die ja anscheinend mit weniger Gehalt zufrieden sind. Dass es für Shoppende nun eine Qual ist, sich mit den Verkäufern zu verständigen, scheint niemand zu interessieren. Hauptsache der Gewinn stimmt.

Dass damit die Wirtschaft angekurbelt werden soll, ist schwer verständlich. Ich glaube eher, dass es viele machen wie ich: weniger einkaufen und sich darauf beschränken, die immer teurer werdenden Lebensmittel zu erstehen. Was vor allem für Arbeit suchende Menschen ein immer schwieriger werdendes Problem darstellt.

Kurse für Arbeit Suchende werden gestrichen, nur mehr die Jugendlichen und Personen über 50 sollen welche bekommen. Wenn es in einem Bundesland wenig Menschen mit 50+ gibt, wird das Geld nicht etwa auf die Anderen aufgeteilt, die diese Kriterien nicht erfüllen, sondern es wandert an den Bund zurück. Der dann weiß Gott was damit macht. Ich frage mich, wie viele Trainer, die in AMS-Maßnahmen unterrichteten, auf diese Weise auf einen Schlag ihren Job losgeworden sind. Und somit die Anzahl der Arbeit Suchenden ebenfalls erhöhen.

Denkt in dieser Regierung noch irgendwer?

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