Mittwoch, 16. Oktober 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
Unglaublich!
Letzte Woche wurde ich von meiner Gruppe gefragt, ob die
moslemischen Teilnehmerinnen den 14.10. frei haben könnten, weil sie da
ja "Opferfest" hätten. Meine Antwort war dahingehend, dass das nicht
möglich sei und dass sie sowieso schon als Moslems unsere staatlichen und christlichen Feiertage frei haben. Außerdem habe ich ihnen gesagt,
dass das unfair gegenüber den Österreichern (und den Christen) wäre, weil die dann weniger Feiertage als Moslems hätten. Sie
gaben sich eigentlich mit meiner Antwort zufrieden und fügten sich.
Gestern (genau am 14.10. - und keine von ihnen fehlte!) hatten wir
nun eine Kontrolle von dem Amt, von dem eigentlich Arbeit vermittelt werden soll (die aber die Arbeit suchenden meist nur in mehr oder weniger sinnvolle Kurse schickt), bei der zwei Personen aus der
Landesgeschäftsstelle vorbeikamen. Nach einem Gespräch mit mir
gingen sie auch in die Gruppe, dabei durfte ich nicht dabei sein. Bei
dieser Gelegenheit nutzten die Frauen die Gunst der Stunde und fragten
die Beiden danach. Einer versprach, sich
um das Problem zu kümmern.
Heute erhielten wir einen Anruf vom Amt, bei dem uns mitgeteilt
wurde, dass diese Woche ein Tag für diejenigen freizugeben ist, die
islamischen Glaubens sind. Wir waren relativ sprachlos über diese
Entscheidung, weil schon im August ein Tag für den Ramadan freizugeben
war.
Somit haben Moslems in Österreich zwei Feiertage mehr und das noch
dazu während einem Kurs! Also während einer Zeit, in der soundso nicht
gearbeitet wird. Also Urlaub vom Urlaub, sozusagen! Und die Kinder haben soundso schulfrei.
Ist das noch normal?
Was es noch gibt:
Beim Bundesheer dürfen moslimische Soldaten jeden Freitag mittags wegen dem
Freitagsgebet nach Hause gehen. Die Christen dürfen länger bleiben.
Montag, 14. Oktober 2013
Sonntag, 13. Oktober 2013
Samstag, 12. Oktober 2013
Freitag, 11. Oktober 2013
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Ein Benefizkonzert!
Für einen Verein, der sich gegen Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung einsetzt, haben wir eine Veranstaltung abgehalten.
Um dort zu helfen, wo Hilfe am notwendigsten gebraucht wird, wurde im Eventcafe der Bettfedernfabrik Oberwaltersdorf ein Benefizkonzert mit dem ORIGINAL ALKBOTTLE BRANNTWEINER DUO auf die Beine gestellt, das legendäre Alkbottle Hits zum Besten gab. Auch „Alkbottle“ Bassist Marco Billiani, ließ es sich nicht nehmen, mit den beiden „Bottlebuam“ Roman Gregory und Didi Baumgartner die Bühne zu rocken, ebenso wie Oliver Bottlehead und Katsche Graf (Bassist & Brüllmeister) von Rotzpipn.
Roman Gregory`s Idee einer amerikanischen Auktion mit einem von ihm mitgebrachten Alkbottle-Baby-T-Shirt, das von ihm und Didi Baumgartner signiert wurde, wurde in die Tat umgesetzt und trug einen großen Teil zum Erfolg des Abends bei.
Vorerst ersteigerte Chris Vodica, der Techniker von Alkbottle das T-Shirt und gab es danach noch mal zur Versteigerung frei. Mit seinem allseits bekanntem Schmäh leitete Roman die zweite Versteigerungsrunde ein, diese Chance ließ sich Katsche Graf von „Rotzpipn“ nicht entgehen und bekam schließlich den Zuschlag bei satten € 150,-!!!!
Obwohl nur ca. 40 Interessierte eintrudelten, konnten fast 1.300 € eingespielt werden. Am Ende folgte noch die Übergabe des Schecks an den Vereinsvorstand. Alles in allem war es ein gemütlicher, lustiger, musikalischer, freundschaftlicher und erfolgreicher Abend.

Um dort zu helfen, wo Hilfe am notwendigsten gebraucht wird, wurde im Eventcafe der Bettfedernfabrik Oberwaltersdorf ein Benefizkonzert mit dem ORIGINAL ALKBOTTLE BRANNTWEINER DUO auf die Beine gestellt, das legendäre Alkbottle Hits zum Besten gab. Auch „Alkbottle“ Bassist Marco Billiani, ließ es sich nicht nehmen, mit den beiden „Bottlebuam“ Roman Gregory und Didi Baumgartner die Bühne zu rocken, ebenso wie Oliver Bottlehead und Katsche Graf (Bassist & Brüllmeister) von Rotzpipn.
Roman Gregory`s Idee einer amerikanischen Auktion mit einem von ihm mitgebrachten Alkbottle-Baby-T-Shirt, das von ihm und Didi Baumgartner signiert wurde, wurde in die Tat umgesetzt und trug einen großen Teil zum Erfolg des Abends bei.
Vorerst ersteigerte Chris Vodica, der Techniker von Alkbottle das T-Shirt und gab es danach noch mal zur Versteigerung frei. Mit seinem allseits bekanntem Schmäh leitete Roman die zweite Versteigerungsrunde ein, diese Chance ließ sich Katsche Graf von „Rotzpipn“ nicht entgehen und bekam schließlich den Zuschlag bei satten € 150,-!!!!
Obwohl nur ca. 40 Interessierte eintrudelten, konnten fast 1.300 € eingespielt werden. Am Ende folgte noch die Übergabe des Schecks an den Vereinsvorstand. Alles in allem war es ein gemütlicher, lustiger, musikalischer, freundschaftlicher und erfolgreicher Abend.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Hundezone
In den Nebenortschaften scheint das zu klappen, nur in der eigenen nicht. Da werden EINGEZÄUNTE Hundezonen geschaffen, hier gibts gar keine. In Baden gibts auch eine, die hat aber auch keinen Zaun. Also würde ich das nur "Äußerlzone" nennen. Kann auch nur einer erschaffen haben, der keine Ahnung von Hunden hat. Kann man über die Tatsache, dass solche Leute im Gemeinderat sitzen, noch Freude haben? Wenn das schon nicht klappt, funktioniert auch sonst nichts .....

Dienstag, 8. Oktober 2013
Montag, 7. Oktober 2013
Freitag, 4. Oktober 2013
Hmmm ....
Was tun, wenn genau diese Meldung alle Wochen kommt und fast kein Kühlmittel fehlt? Sollten wir mal den Bordcomputer rücksetzen lassen, oder kennt das noch wer?
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Montag, 30. September 2013
Samstag, 28. September 2013
Donnerstag, 26. September 2013
Deutsch I
Ich habe heute einen neuen Ausdruck gehört: "Ich hab mir eine Streichelwurst gekauft" ... und musste sehr lachen!
Dienstag, 24. September 2013
Sonntag, 22. September 2013
Freitag, 20. September 2013
Neues von der Front II
![]() |
| Bildquelle: http://www.superlativity.co.uk |
Wie schön es aber ist, wieder mal EDV zu geben, das ist erwähnenswert. Habe ich doch wieder einmal mein Lieblingsthema WORD vor mir, wenn auch mit einer mir bislang unbekannten Starter-Version. Aber egal es macht Spaß!
Noch dazu mit total netten Leuten. Ich wäre glücklich, da weiter machen zu können!
Montag, 9. September 2013
Freitag, 6. September 2013
Neu und doch nicht neu .....
Mittwoch, 4. September 2013
Dienstag, 3. September 2013
Samstag, 31. August 2013
Neues von der Front I.
Ärgern ist angesagt. Heute waren am PC Bewertungen für dieses Amt auszufüllen und die Zufriedenheit bekannt zu geben. Dazu wäre vielleicht anzumerken, dass man Noten vergeben kann, wie beim Schulsystem ist die beste eine Eins, die schlechteste nicht die Fünf, sondern die Sechs. Am Rande hab ich mit einem Augenzwinkern einfließen lassen, dass alles was schlechter als Drei ist, nicht nur Probleme macht, sondern auch einen Haufen Arbeit, weil dann endlose Berichte geschrieben werden müssen.
Es lief fast gut, nur bei der Kursteilnehmerin A nicht, das war die, die am besten Deutsch spricht und mit der ich vieles durchspielen konnte, was mit den anderen Damen nicht so gut ging. Wir übten telefonische und persönliche Bewerbungen, stellten so manche Situationen nach, probten schwierige Fragen beim Vorstellungsgespräch und so weiter.
Die A gab bei der Bewertung nur die Noten Fünf und Sechs. Und sie fügte einen Text hinzu, in dem zu lesen war, dass der Kurs langweilig war und nichts (!) gemacht wurde.
Beim anschließenden firmeneigenen Feedback war dann zu lesen, dass die Lehrerinnen freundlich zu sein haben und sie noch nie so unmögliche Lehrpersonen gesehen hätte.
Soll ich noch anmerken, dass ich ihren Lebenslauf bis zur Unkenntlichkeit umformatiert habe, einen ebensolchen für ihren Ehemann und ihren Schwager verfasst habe? Dass ich ihre Bewerbung nicht nur verschönt, sondern auch für ihre 28 Bewerbungen jedesmal geändert habe, weil sie dazu nicht im Stande war? Dass ich sie getröstet habe, wenn wieder eine Absage kam?
"Unfreundlich" war ich erst am Ende der amtlichen Bewertung und vor der firmeneigenen, als sie die Aufgabe gestellt bekam, einen Bogen auszufüllen, in dem alle Firmen angeführt sind, bei denen sie sich während der Kurszeit beworben hat. Nach fünf Firmen war Schluß und das Gehirn leer. Und ich gab ihr eine halbe Stunde Zeit, den Bogen zu vervollständigen. Nachdem sie alle 3 Minuten was sagte und fragte, bat ich sie schließlich still zu sein, weil sich die anderen nicht konzentrieren können.
Naja, bin ich halt eine Unfreundliche, ich werds überleben.
Als sie nach dem Unterrichtsende ging, blieben zwei Teilnehmerinnen noch etwas da, um mir mitzuteilen, dass sie alle in der Pause einen großen Streit hatten, weil sie die bewusste Frau fragen mussten, ob sie nicht ganz dicht sei und gefragt haben, warum sie diese schlechte Bewertung abgegeben hat. Die Antwort war: "Es war ja langweilig und nur weil mir die vielen Briefe geschrieben wurden, muss ich der Lehrerin ja nicht dankbar sein. Das gehört ja zu ihren Aufgaben."
Danke, die Dame stammt übrigens aus dem Land, das den Halbmond im Banner hat.
Es lief fast gut, nur bei der Kursteilnehmerin A nicht, das war die, die am besten Deutsch spricht und mit der ich vieles durchspielen konnte, was mit den anderen Damen nicht so gut ging. Wir übten telefonische und persönliche Bewerbungen, stellten so manche Situationen nach, probten schwierige Fragen beim Vorstellungsgespräch und so weiter.
Die A gab bei der Bewertung nur die Noten Fünf und Sechs. Und sie fügte einen Text hinzu, in dem zu lesen war, dass der Kurs langweilig war und nichts (!) gemacht wurde.
Beim anschließenden firmeneigenen Feedback war dann zu lesen, dass die Lehrerinnen freundlich zu sein haben und sie noch nie so unmögliche Lehrpersonen gesehen hätte.
Soll ich noch anmerken, dass ich ihren Lebenslauf bis zur Unkenntlichkeit umformatiert habe, einen ebensolchen für ihren Ehemann und ihren Schwager verfasst habe? Dass ich ihre Bewerbung nicht nur verschönt, sondern auch für ihre 28 Bewerbungen jedesmal geändert habe, weil sie dazu nicht im Stande war? Dass ich sie getröstet habe, wenn wieder eine Absage kam?
"Unfreundlich" war ich erst am Ende der amtlichen Bewertung und vor der firmeneigenen, als sie die Aufgabe gestellt bekam, einen Bogen auszufüllen, in dem alle Firmen angeführt sind, bei denen sie sich während der Kurszeit beworben hat. Nach fünf Firmen war Schluß und das Gehirn leer. Und ich gab ihr eine halbe Stunde Zeit, den Bogen zu vervollständigen. Nachdem sie alle 3 Minuten was sagte und fragte, bat ich sie schließlich still zu sein, weil sich die anderen nicht konzentrieren können.
Naja, bin ich halt eine Unfreundliche, ich werds überleben.
Als sie nach dem Unterrichtsende ging, blieben zwei Teilnehmerinnen noch etwas da, um mir mitzuteilen, dass sie alle in der Pause einen großen Streit hatten, weil sie die bewusste Frau fragen mussten, ob sie nicht ganz dicht sei und gefragt haben, warum sie diese schlechte Bewertung abgegeben hat. Die Antwort war: "Es war ja langweilig und nur weil mir die vielen Briefe geschrieben wurden, muss ich der Lehrerin ja nicht dankbar sein. Das gehört ja zu ihren Aufgaben."
Danke, die Dame stammt übrigens aus dem Land, das den Halbmond im Banner hat.
Mittwoch, 28. August 2013
Höflich, sauber und hygienisch?
Zum Thema "Kultur" gehören bei mir auch Lehrstunden in Höflichkeit und Respekt. In vielen, weiter südlich gelegenen Gegenden herrschen da andere Sitten als bei uns. Dort geht noch der Mann zehn Schritte vor der Frau, ein händchenhaltender Spaziergang eines Ehepaares ist selten zu beobachten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Männer in gewissen Ländern als "mehr" gelten und wir weibliche Wesen manchmal fast wie Dienstmägde gehalten werden. Die Geburt eines Sohnes ist das non plus ultra, Mädchen zählen nichts .... :(
Frauen werden in einigen Kulturkreisen geschlagen und finden nicht einmal etwas dabei. Es "gehört dazu" und "beweist ihnen, wie sehr ihr Mann sie liebt". Vom hierzulande überlieferten und noch immer praktizierten Tür aufhalten, den Vortritt lassen, Hand küssen, Frauen "auf Händen tragen" hat noch nie jemand was gehört oder will niemand was gehört haben.
Wenn man was zu sagen hat, sagt mans einfach, ohne Rücksicht darauf, ob der andere gerade am Reden ist. In Zweiergespräche platzt man einfach hinein, wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen.
Ehrlich gesagt, kann ich mit dieser "Kultur", die anscheinend hier um sich greift, nicht viel anfangen.
Aber mich interessiert es ja, besonders wenn die Frauen untereinander reden und sich ausfragen, höre ich gespannt zu. Und so habe ich erfahren, dass türkische Menschen besonders reinlich sind, viel, viel reinlicher als wir Österreicher oder Deutsche. Morgens geht ohne Gesicht waschen gar nichts, denn sonst darf man einem anderen Menschen nicht in seines sehen.
Wie das mit dem Dusche ist, wollte dann die A wissen, die B gab bereitwillig Antwort. Es gäbe keine fixen Regeln, meinte sie. A fragte nach, ob sie vor dem Sex duschen würde, da meinte B, 'nicht unbedingt, das ist nicht nötig, aber nachher' - weil da sei man ja beschmutzt. Ich musste mich einmischen und fragte nach, was sie denn damit meine. D. erklärte, dass Sex etwas Schmutziges sei, von dem man sich reinwaschen muss. Etwas sprachlos, rang ich nach Worten und erklärte, dass das so nicht stimme. Entspringen Kinder dann einer "schmutzigen Handlung"? Wir konnten das nicht klären.
Klären konnten wir jedoch die Duschhäufigkeit. Einmal pro Tag - also nach dem Sex. Und wenns mal keinen gibt? Das gibts nicht, meinte B, denn ihr Mann will täglich, manchmal auch öfter. Ob ihr das Recht sei oder nicht, es steht im Koran, dass sie dem Mann zur Verfügung stehen muss. Ich ließ nicht locker und fragte nochmal, wie das wäre, wenn sie nicht zur Verfügung stehen kann - etwa wegen Krankheit oder monatlicher Unpässlichkeit, die wir Frauen ja so haben. Dann meinte sie, duscht man trotzdem. Einmal am Tag, dann halt ohne Sex. Und wenns heiß ist? Dann auch nur das eine Mal.
Kopfschütteln hat mein Bericht verursacht, in dem ich erläuterte, wie so mein Tag abläuft: morgens duschen, arbeiten fahren, wenn es heiß war, nach dem Heimkommen wieder duschen und abends vor dem zu Bett gehen nochmal. Sowas haben sie ja noch niiiiieeee gehört, dass das jemand macht. Und wie ich dann anmerkte, dass ein weiteres Mal dazukommen kann - etwa im Sommer, oder wenn man abends noch ausgeht - haben sie die Welt nicht ganz verstanden.
Die meinige ist mir aber dennoch lieber ..... ehrlich!
Frauen werden in einigen Kulturkreisen geschlagen und finden nicht einmal etwas dabei. Es "gehört dazu" und "beweist ihnen, wie sehr ihr Mann sie liebt". Vom hierzulande überlieferten und noch immer praktizierten Tür aufhalten, den Vortritt lassen, Hand küssen, Frauen "auf Händen tragen" hat noch nie jemand was gehört oder will niemand was gehört haben.
Wenn man was zu sagen hat, sagt mans einfach, ohne Rücksicht darauf, ob der andere gerade am Reden ist. In Zweiergespräche platzt man einfach hinein, wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen.
Ehrlich gesagt, kann ich mit dieser "Kultur", die anscheinend hier um sich greift, nicht viel anfangen.
Aber mich interessiert es ja, besonders wenn die Frauen untereinander reden und sich ausfragen, höre ich gespannt zu. Und so habe ich erfahren, dass türkische Menschen besonders reinlich sind, viel, viel reinlicher als wir Österreicher oder Deutsche. Morgens geht ohne Gesicht waschen gar nichts, denn sonst darf man einem anderen Menschen nicht in seines sehen.
Wie das mit dem Dusche ist, wollte dann die A wissen, die B gab bereitwillig Antwort. Es gäbe keine fixen Regeln, meinte sie. A fragte nach, ob sie vor dem Sex duschen würde, da meinte B, 'nicht unbedingt, das ist nicht nötig, aber nachher' - weil da sei man ja beschmutzt. Ich musste mich einmischen und fragte nach, was sie denn damit meine. D. erklärte, dass Sex etwas Schmutziges sei, von dem man sich reinwaschen muss. Etwas sprachlos, rang ich nach Worten und erklärte, dass das so nicht stimme. Entspringen Kinder dann einer "schmutzigen Handlung"? Wir konnten das nicht klären.
Klären konnten wir jedoch die Duschhäufigkeit. Einmal pro Tag - also nach dem Sex. Und wenns mal keinen gibt? Das gibts nicht, meinte B, denn ihr Mann will täglich, manchmal auch öfter. Ob ihr das Recht sei oder nicht, es steht im Koran, dass sie dem Mann zur Verfügung stehen muss. Ich ließ nicht locker und fragte nochmal, wie das wäre, wenn sie nicht zur Verfügung stehen kann - etwa wegen Krankheit oder monatlicher Unpässlichkeit, die wir Frauen ja so haben. Dann meinte sie, duscht man trotzdem. Einmal am Tag, dann halt ohne Sex. Und wenns heiß ist? Dann auch nur das eine Mal.
Kopfschütteln hat mein Bericht verursacht, in dem ich erläuterte, wie so mein Tag abläuft: morgens duschen, arbeiten fahren, wenn es heiß war, nach dem Heimkommen wieder duschen und abends vor dem zu Bett gehen nochmal. Sowas haben sie ja noch niiiiieeee gehört, dass das jemand macht. Und wie ich dann anmerkte, dass ein weiteres Mal dazukommen kann - etwa im Sommer, oder wenn man abends noch ausgeht - haben sie die Welt nicht ganz verstanden.
Die meinige ist mir aber dennoch lieber ..... ehrlich!
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