Donnerstag, 19. Januar 2012

Informationsüberfluß

Es regnet, wie es sich für den Jänner nicht geziemt. Ich fahre bei Tröpfelregen auf die A2 auf und sehe auf dem ersten Überkopfwegweiser, oder wie das Ding heißt, dass wegen Nässe die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt ist.

Auf dem nächsten steht, dass man nicht vergessen soll, bei einem Unfall die Rettungsgasse zu bilden. Wie sinnvoll diese Erfindung war, konnte man letzte Woche bei einem Unfall bemerken, bei dem die österreichischen Autofahrer brav eine Gasse bildeten, in der dann die slowakischen und ungarischen Autofahrer durchpreschten. Praktisch, nicht?

Da! Wieder ein Überkopfwegweiser, der 80-er ist aufgehoben.

Bei nächsten finde ich den Hinweis, dass die Geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt ist.

Ein paar Kilometer weiter ist die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt.

Dann kommt wieder ein Ding mit 100 km/h.

Und siehe da: beim nächsten (knapp einen Kilometer danach) ist das wieder aufgehoben, und zwar bevor nach geschätzten zwei Kilometern wieder der - dort immer übliche - 100-er beginnt.

Dann kommt noch der "normale" 80-er, der im Wiener Bereich beginnt und dazu gibts - auch wie immer - einen wahren Schilderwald mit den diversen Wiener Abfahrten.

Mich wundert nicht mehr, dass so viel passiert. Ich denke mal, dass besonders ältere Autofahrer mit dieser Taktik verwirrt werden, also mit den vielen Hinweistafeln und dann noch der ständig wechselnden Geschwindigkeitsvorschrift. Ist das normal, oder war der/die Verantwortliche bei der Asfinag heut Morgen einfach nur noch oder schon wieder besoffen?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

das mit den geschwindigkeitsbegrenzungen - mit 80/100/120 kmh wegen regen - hab ich mir gestern auch gedacht. : p v.

Oberansicht hat gesagt…

na gsd. mir wurde schon vorgehalten, ich hätt mir das zusammengereimt bzw übertrieben :D

Anonym hat gesagt…

nein nein. das war leider haar genau so. kein reim. keine übertreibung. leider. v.

Oberansicht hat gesagt…

danke ;)